Tragbare Media Player und MP3-Player

MP3-Player-Einkaufsführer Heutzutage gibt es soviele verschiedene Marken und Modelle von ...
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MP3-Player-Einkaufsführer
Heutzutage gibt es soviele verschiedene Marken und Modelle von MP3-Playern, dass die Auswahl darunter eine schier unüberwindliche Aufgabe zu sein scheint, aber das muss nicht so sein. Denn dieser Einkaufsführer wird Ihnen zeigen, auf welche drei Aspekte Sie bei der Auswahl am dringendsten achten müssen.

Speichermedium
Eins der ersten Dinge, über die Sie sich bei der Anschaffung eines MP3-Players Gedanken machen sollten, ist das Speichermedium. Dieser für den durchschnittlichen Kunden eher zweitrangige Aspekt ist tatsächlich von höchster Wichtigkeit und richtet sich danach, wie Sie den MP3-Player nutzen wollen und wieviel Speicherkapazität Sie benötigen. Bei beiden Arten von Speicher, also Flashspeicher oder Festplatte, sind die Dauerhaftigkeit und die Kosten die wichtigsten Variablen.

Dauerhaftigkeit: Flashspeicher, manchmal auch als solider Status bezeichnet, sieht aus wie ein niedlicher kleiner Mikrochip. Diese Art von Speichermedium beinhaltet keinerlei bewegliche Teile und ist daher sehr langlebig, also bestens geeignet für aktivere und in Bewegung befindliche Nutzer.

Auf der anderen Seite ist eine Festplatte eben deshalb unempfindlicher gegen Fehler, weil sie bewegliche Teile enthält. Eine Festplatte gibt es in unterschiedlichen Größen, aber sie haben alle eine Basis-Komponente gemeinsam: eine sich drehende Scheibe mit einem sich drehenden Arm, der die Daten abliest. Diese Spieler mit Festplatten sind natürlich gut fürs Joggen oder im Fitnessstudio, weil sie viel aushalten. Aber dennoch gibt es im Vergleich zum Null-Risiko von Flashspeichern doch immer noch ein Restrisiko. Gerade, wenn Sie Sachen gerne auch mal auf den Boden werfen, ist der Schaden bei einem auf Festplatte basierenden MP3-Spieler sehr viel höher.

Kosten:Flashspeicher ist zwar sehr viel dauerhafter, aber wenn wir von den Kosten sprechen, auch normalerweise doppelt so teuer wie der gleiche Speicher auf einer Festplatte. Außerdem ist die Kapazität im Vergleich zum Festplatten-Speicher begrenzt, was ein reales Problem darstellen kann, wenn Sie eine riesige Musik-Sammlung besitzen oder gerne viele Videos ansehen. Wenn Sie sich nicht gerade für einen Klutz halten, werden Sie sich also eher für einen Festplatten-basierten MP3-Spieler entscheiden, der optimal für alle Musikliebhaber ist, die gerne immer alles bei sich haben.

OS-Support
Auch davon, welches Betriebssytem Sie nutzen, als Windows, Mac oder Linux, wird die Auswahl Ihres MP3-Players abhängen. Wenn es um die Kompatibilität mit Mac geht, kommt das Thema der Transfer-Protokolle zur Sprache – also der Sprache, in der ein MP3-Spieler mit Ihrem PC spricht, wenn Musik überspielt wird. Wenn Sie mit Windows arbeiten, sind fast alle Player kompatibel, Anwender von Linux und Mac sollten da etwas vorsichtiger beim Kauf eines MP3-Players sein.

MSC: “Mass Storage Class” oder MSC ist ein Protokoll, das auf jedem modernen Betriebssytem funktioniert und daher der sicherste Weg ist. MSC funktioniert über einen einfachen Thumb Drive, den Sie in jedem USB-Port verwenden können. Dann können Sie Musik einfach per Drag-And-Drop überspielen, so einfach, wie Sie Dokumente oder Bilder verschieben.


MTP: Steht für “Media Transfer Protocol”. Dieser offene Standard wurde für MP3- und PMP-Anwendungen erfunden. Am besten funktioniert er unter Windows, da die meisten Treiber mit diesem Betriebssytem kompatibel sind. Allerdings holt MTP deutlich auf, vor allem, was den vollständigen Support von Ubuntu Linux betrifft. Wenn Sie Mac nutzen, gibt es zwar einige MTP-Hacks, aber dennoch würde ich Ihnen grundsätzlich von MTP abraten.

Besitztum: Gelegentlich erfinden Hersteller ihre eigenen Protokolle, um dem Nutzer angeblich die besten Erfahrungen zu bescheren. Davon sind einige gekommen und wieder gegangen, zwei von ihnen sind geblieben: das Ipod von Apple und der Zune von Microsoft. Diese Spieler haben jeweils eigene Protokolle, die nur mit einer bestimmten Software ausführbar sind. Der Nachteil dieses abgeschlossenen Systems ist, dass Sie nut wenig Auswahl haben, was den Service betrifft, und sich auf einen einzelnen Media-Player beschränken müssen. Das Ipod und der Zune mögen zwar alle gängigen Dateitypen akzeptieren, aber für Hardcore-User dennoch eine Einschränkung darstellen. Andererseits sind diese Anwendungen für den durchschnittlichen User, ganz zu schweigen von einem Anfänger, am allereinfachsten zu nutzen.

Und woher kommt die Musik?
Ein MP3-Player ist ziemlich nutzlos, solange Sie keine Musik haben, die Sie darauf überspielen möchten. In dieser Rubrik möchten wir Ihnen gerne einige Stellen empfehlen, an denen Sie Musik herunterladen können, aber auch auf einige Vorsichtsmaßnahmen im Umgang mit dem Allheilmittel Musik hinweisen.

Rippen Sie Ihre eigene Musi: Eine CD zu “rippen”, heißt grundsätzlich, diese Musik von einer CD abzulesen und in einem digitalen Format zu komprimieren. Das ist die beste Art, um Musik auf Ihren MP3-Player zu bekommen. Wahrscheinlich haben Sie bergeweise CDs zu Hause herumliegen; daraus können Sie mit Leichtigkeit Ihre digitale Musikbibliothek rekrutieren. Jeder Media-Player macht Ihnen das Rippen Ihrer Sammlung so einfach wie das Einschieben einer CD in den Computer. Natürlich unterscheiden sich die einzelnen Media-Player leicht in ihrer Anwendung, aber dabei gewährleistet ein Handbuch stets schnelle Hilfe. Achten Sie bitte immer darauf, Ihren Media-Player auf MP3-Format und 320kbps einzustellen, um höchste Kompatibilität und höchste Sound-Qualität zu erreichen. Damit ist Ihre Musik auch „zukunftsfest“, damit Sie für den nächsten MP3-Player nicht erneut Ihre gesamte Musikbibliothek rippen müssen, denn natürlich akzeptieren alle MP3-Player... das MP3-Format.

Download-Einkauf: Hier sollten Sie Vorsicht walten lassen, denn ein Download-Einkauf bringt immer Beschränkungen mit sich, um den Content auf bestimmte Medien festzulegen. Das ist kurzfristig ja ganz in Ordnung, aber wenn Sie Ihren MP3-Player (oder gar Ihren Computer) gegen ein neueres Modell eintauschen, kann es möglich sein, dass Sie den erworbenen Content nicht übertragen können und somit verloren haben, und damit auch das dafür ausgegebene Geld. Daher ist es am besten, Download-Einkäufe zu umgehen, die solche Einschränkungen mit sich bringen. Halten Sie sich lieber an einschränkungsfreie Downloads von Anbietern wie Amazon, eMusic, iTunes oder Zune Marketplace, die zu den größten Anbietern gehören, aber Ihnen keine Einschränkungen auferlegen.

Musik im Abo:Nur, um es gesagt zu haben, hier kommt der Download im Ende meist günstiger. Manche Online Musikshops wie Rhapsody, Napster oder Zune bieten ein monatliches Downlade-Alles-Was-Du-Hören-Kannst-Abo, das auf den ersten Blick recht attraktiv erscheinen kann. Bedenken Sie aber, dass Sie diese Songs nicht behalten dürfen, sondern quasi mieten. Wenn Sie die monatliche Gebühr nicht mehr zahlen, dürfen Sie auch keine Musik mehr hören. Wenn dieses Angebot Sie dennoch interessiert, weil Sie kurzfristig Zugriff auf möglichst viel Musik haben wollen, sollten Sie sich einen MTP- oder Zune-kompatiblen Player zulegen. Apple bietet bislang keinen Abo-Service dieser Art an.

Diese drei Aspekte sind die wichtigsten beim Kauf eines neuen MP3-Players. Der Rest bleibt Ihren persönlichen Vorlieben überlassen. Informieren Sie sich bei Testfreaks genauer über einzelne MP3-Player unteranytingbutipod.com.

Geschrieben für Testfreaks von: Grahm Skee
www.anythingbutipod.com

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